Ohne ein schlagendes Herz gäbe es keinen Blutdruck. Das Herz ist unser Motor und besticht durch eine enorme Muskelkraft: Etwa 9.000 Liter Blut pumpt es täglich durch unsere Arterien und Venen. Dabei drückt das Blut mit ungeheurer Kraft auf die Gefäße. Diese Kraft nennt man Blutdruck.
Zunächst zieht sich das Herz zusammen, um Blut in die Arterien zu pumpen. Dabei drückt das Blut so stark gegen die Innenwand der Arterien, dass sie sich ausdehnen. Den dabei entstehenden Druck nennt man systolischen Blutdruck.
Dann folgt eine kurze Ruhepause: Das Herz entspannt, der Druck verringert sich und die Blutgefäße erreichen ihre ursprüngliche Größe. Trotz Entspannung herrscht aber ein Druck in den Gefäßen: Diesen nennt man diastolischen Blutdruck.
Der Blutdruck unterliegt natürlichen Schwankungen. Er kann sich im Verlauf des Tages oder auch von einem Tag zum Nächsten ändern. Häufig hängt er von unserer körperlichen Aktivität und Stimmung ab. So steigt er in anstrengenden Situationen oder sinkt, wenn wir uns wohl fühlen und entspannt sind.



