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Zigarettenrauchen

Auch wenn man als Zigarettenraucher beim Genuss einer Zigarette den Eindruck hat, man tut sich etwas 'Gutes', so ist genau das Gegenteil der Fall. Neben den Schäden (Raucherhusten, Lungenkrebs), die das Rauchen direkt an der Lunge verursachen kann, werden durch den Zigarettenrauch vor allem die Gefäße geschädigt. Je höher der durchschnittliche Zigarettenkonsum eines Rauchers ist, desto höher ist sein Risiko für eine stark ausgeprägte Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt, Schlaganfall (auch mit Blutungen) und starker Schädigung der Gefäße in den Beinen.

Zigarettenrauch ist nach Meinung aller Experten das Gefäßgift Nummer 1!

Was passiert nun eigentlich mit Herz und Gefäßen, wenn man raucht?
Die Antwort lautet:
  • Der Herzschlag wird beschleunigt und unregelmäßige Herzschläge können auftreten.

  • Die Blutgefäße verengen sich.

  • Der Blutdruck steigt an.

  • Das Herz muss gegen einen erhöhten Blutdruck in den peripheren Körperregionen anpumpen.

  • Der Sauerstoffgehalt des Blutes sinkt durch den aufgenommenen Zigarettenrauch.

  • Körpergewebe, auch der Herzmuskel, bekommt zu wenig Sauerstoff.

  • Infolge Veränderung der Zusammensetzung des Blutes durch den Zigarettenrauch wird die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) gefördert.
Fazit: Der Herzmuskel wird geschädigt und die Gefäße (Arterien) haben ein deutlich erhöhtes Risiko, durch ein Blutgerinnsel verstopft zu werden! Dies betrifft sowohl die Gefäße des Herzens, des Gehirns als auch der Beine.

Folgeerkrankungen:
Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbeine

Raucherbein - - - - - - Schlaganfall - - - - - - Herzinfarkt
Die Schäden, die durch das Rauchen entstehen sind aber durch eine einzige Maßnahme relativ einfach rückgängig zu machen und diese ist:

So schnell wie möglich mit dem Zigarettenrauchen aufhören!

Selbst Patienten, die schon einen Herzinfarkt hinter sich haben, können dadurch, dass sie endlich mit dem Rauchen aufhören, ihr Risiko hinsichtlich des Auftretens eines erneuten Herzinfarktes um 20 – 50% vermindern!
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